Wenn der bestehende Heizkessel ersetzt werden soll, muss nicht automatisch die gesamte Heizungsanlage neu. Wir prüfen, was von Ihrer bestehenden Heizung weiter genutzt werden kann, welche Biomasselösung zu Gebäude, Brennstoff und gewünschtem Heizalltag passt und wie sich die neue Technik einbinden lässt.
Ein Kesseltausch betrifft zunächst den Heizkessel – also den Teil der Heizungsanlage, der die Wärme erzeugt. Das bedeutet nicht automatisch, dass auch die gesamte Wärmeverteilung im Gebäude ersetzt werden muss.
Welche Komponenten tatsächlich bleiben können, lässt sich nicht pauschal festlegen. Ihr technischer Zustand und ihre Eignung für die neue Wärmeerzeugung müssen bei der Planung berücksichtigt werden.
Heizkörper oder eine vorhandene Fußbodenheizung gehören zur Wärmeverteilung und sind vom Heizkessel zu unterscheiden. Beim Kesseltausch betrachten wir deshalb auch, wie die erzeugte Wärme künftig im Gebäude verteilt wird.
So lässt sich klären, welche Bestandsteile weiter eingebunden werden können und wo für den neuen Heizkessel Anpassungen notwendig sind.
Brennstoff & Heizalltag
Die Wahl des Heizsystems beeinflusst den späteren Heizalltag. Manche Lösungen sind stärker auf einen automatisierten Betrieb ausgerichtet, bei anderen spielt die aktive Brennstoffbeschickung eine größere Rolle. Deshalb klären wir früh, welcher Bedienkomfort gewünscht ist.
Pellets, Scheitholz und Hackgut unterscheiden sich nicht nur als Brennstoffe. Sie stellen auch unterschiedliche Anforderungen an Lagerung, Bereitstellung und Zuführung – und damit an die Planung des neuen Heizkessels.
Nicht jedes Biomassesystem stellt dieselben Anforderungen an Heizraum, Lagerung und Brennstoffversorgung. Erst das Zusammenspiel aus Wärmebedarf, Platz, Brennstoff und gewünschter Bedienung zeigt, welche Lösungen näher betrachtet werden sollten.
Voraussetzungen im Gebäude
Ist geklärt, welche Art zu heizen grundsätzlich infrage kommt, geht es um die konkrete technische Umsetzung. Dabei zählt nicht nur, ob am bisherigen Standort Platz für einen neuen Heizkessel vorhanden ist. Wärmebedarf, Heizraum, Brennstofflagerung, Brennstoffversorgung und die Einbindung in die vorhandene Anlage müssen zusammen betrachtet werden.
Der bisherige Heizkessel ist nicht automatisch der alleinige Maßstab für die neue Anlage. Entscheidend ist die Heizaufgabe, die das neue System im Gebäude übernehmen soll.
Deshalb berücksichtigen wir bei der Planung den Wärmebedarf und die bestehende Heizsituation. Daraus ergibt sich eine wichtige Grundlage für die Auslegung der neuen Wärmeerzeugung.
Bei einer Biomasseheizung muss neben dem Heizkessel auch die Lagerung des vorgesehenen Brennstoffs berücksichtigt werden. Welche räumlichen Anforderungen daraus entstehen, unterscheidet sich je nach Brennstoff und Heizsystem.
Deshalb betrachten wir vorhandenen Heizraum und mögliche Lagerbereiche gemeinsam, bevor die konkrete Anlagenlösung festgelegt wird.
Auch der Weg des Brennstoffs zum Heizkessel gehört zur Planung. Welche technische Lösung dafür benötigt wird, hängt vom gewählten System und der Art der Brennstoffversorgung ab.
Gleichzeitig muss der neue Heizkessel in die bestehende Heizungsanlage eingebunden werden. So werden Wärmeerzeugung, Brennstoffversorgung und vorhandene Wärmeverteilung als Gesamtsystem betrachtet.
Jetzt Kesseltausch planen
Sie müssen noch nicht wissen, welches Biomassesystem es werden soll. Wir besprechen Ihre bestehende Heizung, die Möglichkeiten im Gebäude und Ihre Anforderungen an den künftigen Heizbetrieb.
Kesseltausch besprechen
Funktioniert eine von uns betreute Heizungsanlage nicht mehr wie vorgesehen, steht zunächst die konkrete Ursache im Mittelpunkt. Eine Störung oder ein defektes Bauteil kann ein Service- oder Reparaturfall sein, ohne dass deshalb der gesamte Heizkessel ersetzt werden muss.
Für Wartung, Störungen und Reparaturen finden Sie weitere Informationen bei unserem Heizung Service.
Soll der bestehende Heizkessel tatsächlich erneuert werden, verändert sich die Aufgabenstellung. Dann geht es nicht mehr nur darum, einen Fehler zu beheben.
Jetzt muss geklärt werden, welche neue Wärmeerzeugung die bisherige Anlage ersetzen soll und wie der Austausch umgesetzt werden kann. Damit wird aus dem Servicefall ein geplantes Modernisierungsprojekt.
Ein Kesseltausch kann auch der Zeitpunkt sein, den bisher verwendeten Energieträger zu wechseln. Soll eine Öl- oder Gasheizung durch Biomasse ersetzt werden, verändert sich dabei nicht nur der Heizkessel.
Statt der bisherigen Brennstoffversorgung muss eine passende Lösung für den künftig verwendeten Holzbrennstoff vorgesehen werden. Welche Biomasselösung infrage kommt, hängt unter anderem von Wärmebedarf, Platz, gewünschtem Bedienkomfort und vorgesehenem Brennstoff ab.
Beim Austausch einer bestehenden Heizung können Fördermöglichkeiten eine Rolle spielen. Welche Programme verfügbar sind, welche Heizsysteme erfasst werden und welche Voraussetzungen gelten, kann sich jedoch ändern.
Deshalb nennen wir auf dieser Seite keine pauschale Förderhöhe. Vor der Umsetzung sollte geprüft werden, welche Bedingungen zum jeweiligen Zeitpunkt für das konkrete Vorhaben gelten.
Eine Übersicht finden Sie auf unserer Seite zu den Heizungsförderungen in der Steiermark.
Von der Beratung bis zum Service
Wenn die grundsätzlichen Möglichkeiten geklärt sind, geht es von der Bestandsaufnahme zur konkreten Umsetzung. Die Pellhack Energiesysteme GmbH begleitet den Kesseltausch von der Beratung und Planung über Lieferung und Montage bis zu Wartung und Service.
Schritt 1 · Beratung
Zu Beginn betrachten wir die vorhandene Heizungsanlage und besprechen Ihre Anforderungen an die neue Wärmeerzeugung. Dabei werden die für das Projekt relevanten Rahmenbedingungen aufgenommen.
Schritt 2 · Planung
Auf dieser Grundlage planen wir die vorgesehene Biomasselösung und die dafür benötigten Komponenten. Dazu gehört auch, wie der neue Heizkessel in die bestehende Heizungsanlage eingebunden werden soll.
Schritt 3 · Lieferung & Montage
Nach der Planung liefern wir die vorgesehenen Komponenten und übernehmen die Montage der neuen Heizungsanlage.
Schritt 4 · Wartung & Service
Auch nach der Umsetzung bleiben wir Ansprechpartner für die von uns betreute Heizungsanlage und übernehmen Wartung und Service für die von uns unterstützten Systeme.
Unsere Markenpartner
Für unsere Biomasseheizungen arbeiten wir mit unseren Markenpartnern Sommerauer, Biotech und Schmid Energy Solutions.
Welche konkrete Lösung beim Kesseltausch eingesetzt wird, richtet sich nach den Anforderungen des Projekts. Die Auswahl des Heizsystems erfolgt deshalb nicht allein nach Hersteller, sondern anhand der benötigten Wärmeerzeugung und der technischen Umsetzung.



Ihr bestehender Heizkessel soll ersetzt werden, aber das neue System steht noch nicht fest? Genau das muss es vor dem ersten Gespräch auch nicht. Wir klären Ihre Ausgangssituation und die Anforderungen an die künftige Heizung. Daraus lässt sich ableiten, welche Biomasselösung für die weitere Planung infrage kommt.
Jetzt Kesseltausch anfragenSie möchten wissen, welche Möglichkeiten Sie beim Austausch Ihres Heizkessels haben? Wir beraten Sie gerne persönlich.
Nein, nicht automatisch. Beim Kesseltausch wird zunächst der bestehende Wärmeerzeuger ersetzt. Heizkörper, Fußbodenheizung und weitere Komponenten gehören zu anderen Teilen der Heizungsanlage und müssen deshalb nicht allein wegen des neuen Heizkessels ebenfalls erneuert werden.
Ob vorhandene Bestandteile tatsächlich weiter genutzt werden können, hängt jedoch von der bestehenden Anlage und der geplanten neuen Wärmeerzeugung ab. Deshalb wird geprüft, welche Komponenten technisch weiter eingebunden werden können und wo Anpassungen notwendig sind.
Vorhandene Heizkörper müssen nicht grundsätzlich ersetzt werden, nur weil ein neuer Heizkessel eingebaut wird. Entscheidend ist, ob die bestehende Wärmeverteilung mit der geplanten neuen Wärmeerzeugung sinnvoll zusammenspielt.
Deshalb beziehen wir vorhandene Heizkörper in die Betrachtung des Bestands ein. Erst anhand des konkreten Gebäudes und der geplanten Anlage lässt sich beurteilen, ob Anpassungen erforderlich sind.
Eine vorhandene Fußbodenheizung kann grundsätzlich Bestandteil der bestehenden Wärmeverteilung bleiben. Der Kesseltausch bedeutet also nicht automatisch, dass auch die Fußbodenheizung erneuert werden muss.
Entscheidend ist die technische Einbindung in das neue Heizsystem. Deshalb wird die vorhandene Wärmeverteilung bei der Planung berücksichtigt.
Das lässt sich nicht allein anhand des bisherigen Heizkessels bestimmen. Je nach Projekt können beispielsweise Lösungen mit Pellets, Scheitholz, Hackgut beziehungsweise Hackschnitzeln oder Kombinationen verschiedener Holzbrennstoffe infrage kommen.
Entscheidend sind unter anderem Wärmebedarf, räumliche Voraussetzungen, vorgesehener Brennstoff und gewünschter Bedienkomfort. Diese Punkte werden gemeinsam betrachtet, bevor die konkrete Anlagenlösung geplant wird.
Ein Kesseltausch kann mit einem Wechsel des bisher verwendeten Energieträgers verbunden werden. Soll eine Öl- oder Gasheizung durch eine Biomasselösung ersetzt werden, muss neben dem neuen Heizkessel auch die künftige Brennstoffversorgung berücksichtigt werden.
Je nach vorgesehenem Holzbrennstoff unterscheiden sich die Anforderungen an Lagerung und Bereitstellung. Deshalb sollte der Wechsel als Gesamtsystem geplant und nicht auf den Austausch des Kessels allein reduziert werden.
Das hängt vom verwendeten Brennstoff und vom geplanten Heizsystem ab. Pellets, Scheitholz und Hackgut haben unterschiedliche Anforderungen an Lagerung und Brennstoffversorgung.
Deshalb gibt es für einen Kesseltausch keine allgemeingültige Lagerlösung. Die vorhandenen räumlichen Möglichkeiten und der vorgesehene Brennstoff müssen gemeinsam betrachtet werden.
Eine pauschale Quadratmeterangabe wäre nicht sinnvoll. Der tatsächliche Platzbedarf hängt vom Heizsystem, der konkreten Ausführung und den vorhandenen räumlichen Bedingungen ab.
Bei einer Biomasselösung kommt außerdem die Brennstofflagerung hinzu. Je nach System können weitere Komponenten für die Brennstoffversorgung erforderlich sein. Deshalb wird der Platzbedarf im Zuge der konkreten Planung beurteilt.
Beides hängt unmittelbar zusammen. Der vorgesehene Brennstoff beeinflusst, wie er gelagert und dem Heizkessel bereitgestellt wird. Gleichzeitig unterscheiden sich Heizsysteme darin, wie viel automatisch abläuft und wo Bedienung durch den Betreiber erforderlich ist.
Deshalb sollte beim Kesseltausch nicht nur nach einem bestimmten Heizkessel gesucht werden. Entscheidend ist, welches Zusammenspiel aus Brennstoff, Bedienung und technischen Voraussetzungen zum gewünschten Heizalltag passt.
Dafür gibt es keine pauschale Alters- oder Schadensgrenze. Ein konkreter Defekt kann ein Reparaturfall sein und bedeutet nicht automatisch, dass der gesamte Heizkessel ersetzt werden muss.
Soll der Kessel dagegen bewusst erneuert oder gleichzeitig auf eine andere Art der Wärmeerzeugung umgestellt werden, ist eine umfassendere Planung erforderlich. Dann geht es nicht mehr nur um die Fehlerbehebung, sondern um die Anforderungen an das künftige Heizsystem.
Zunächst klären wir die bestehende Heizsituation und die Anforderungen an die neue Wärmeerzeugung. Anschließend wird die passende Biomasselösung mit den erforderlichen Komponenten und ihrer Einbindung in die bestehende Anlage geplant.
Danach übernehmen wir Lieferung und Montage. Für die von uns betreuten Heizungsanlagen stehen wir anschließend auch für Wartung und Service zur Verfügung.
Für den Austausch einer Heizungsanlage können Fördermöglichkeiten bestehen. Welche Programme aktuell verfügbar sind, welche Systeme erfasst werden und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, kann sich ändern.
Deshalb sollte die Förderung immer anhand der zum Zeitpunkt des Projekts geltenden Bedingungen geprüft werden. Aktuelle Informationen führen wir separat auf unserer Seite zu den Heizungsförderungen in der Steiermark.