Sie möchten Ihre alte Heizung modernisieren oder künftig ohne Öl oder Gas heizen? Wir prüfen, wie sich eine Biomasseheizung in Ihr bestehendes Gebäude integrieren lässt, welche vorhandenen Komponenten weiter genutzt werden können und welches Heizsystem zu Ihrem Heizalltag passt.
Wer seine Heizung sanieren möchte, muss nicht automatisch die gesamte Heizungsanlage erneuern. Manchmal steht vor allem der Austausch des bestehenden Heizkessels im Mittelpunkt. Bei anderen Projekten müssen zusätzlich Speicher, Anschlüsse, Wärmeverteilung oder weitere Komponenten an die neue Heiztechnik angepasst werden.
Deshalb betrachten wir nicht nur die neue Heizung, sondern auch das, was bereits vorhanden ist. So lässt sich beurteilen, welche Teile sinnvoll weiter genutzt werden können und wo Änderungen für die neue Anlage notwendig sind.
Eine Heizungssanierung kann gleichzeitig der Wechsel von einem fossilen zu einem erneuerbaren Brennstoff sein. Mit einer Biomasseheizung wird Wärme beispielsweise aus Pellets oder Scheitholz erzeugt.
Bei der Umstellung geht es deshalb um mehr als den Austausch eines Geräts. Heizsystem, Gebäude, Platzverhältnisse, Brennstoff und bestehende Wärmeverteilung müssen zusammenpassen.
Drei Entscheidungen vor der Sanierung
Heizkörper, Fußbodenheizung, Speicher und Leitungen müssen bei einer Heizungssanierung nicht automatisch ersetzt werden. Entscheidend ist, ob sie technisch zur geplanten Anlage passen. Die neue Heizung soll nicht isoliert betrachtet werden, sondern mit der vorhandenen Wärmeverteilung zusammenspielen.
Nicht jedes Gebäude bietet dieselben Voraussetzungen. Wärmebedarf, vorhandene Wärmeverteilung und verfügbare Räume beeinflussen, welche Heizlösung sinnvoll umgesetzt werden kann. Bei Biomasse kommt die Brennstofflagerung hinzu – auch sie gehört zur Systementscheidung.
Neben dem Gebäude spielt der gewünschte Heizalltag eine Rolle. Eine Pelletsheizung ermöglicht einen weitgehend automatisierten Heizbetrieb. Wer selbst Scheitholz nutzen und zusätzlich automatisiert mit Pellets heizen möchte, kann einen Kombikessel in Betracht ziehen.
Erneuerbare Heizsysteme
Eine Pelletsheizung nutzt Holzpellets als Brennstoff und ermöglicht einen weitgehend automatisierten Heizbetrieb. Die Pellets werden gelagert und über eine geeignete Fördertechnik dem Pelletkessel zugeführt.
Für die Heizungssanierung bedeutet das: Neben dem Heizkessel müssen auch Lagerung und Brennstoffzuführung in die Planung einbezogen werden. Interessant ist das vor allem für Eigentümer, die mit Biomasse heizen möchten, ohne im normalen Betrieb regelmäßig Scheitholz nachzulegen.
Ein Kombikessel für Holz und Pellets verbindet zwei Holzbrennstoffe in einem Heizsystem. Damit kann Scheitholz aktiv zum Heizen genutzt und zusätzlich auf Pellets zurückgegriffen werden.
Bei der Sanierung müssen dafür die räumlichen Voraussetzungen, die Brennstofflagerung und die Einbindung der Anlage in das bestehende Heizsystem berücksichtigt werden.
Die Entscheidung zwischen Pelletsheizung und Kombikessel hängt nicht nur von der Technik ab. Wer möglichst automatisiert mit Biomasse heizen möchte, hat andere Anforderungen als jemand, der vorhandenes Scheitholz aktiv nutzen will.
Deshalb betrachten wir bei der Auswahl sowohl die technischen Voraussetzungen als auch die spätere Nutzung.
Ihre Heizung modernisieren
Sie möchten Ihre alte Heizung sanieren und auf Biomasse umsteigen? Wir klären mit Ihnen, welches Heizsystem zu Ihrem Gebäude und Ihrem gewünschten Heizalltag passt.
Bestehendes sinnvoll einbinden
Die neue Heizung muss zum Wärmebedarf des Gebäudes passen. Gleichzeitig ist relevant, wie die Wärme bereits im Haus verteilt wird. Vorhandene Heizkörper oder eine Fußbodenheizung sind deshalb wichtige Bestandteile der Planung.
Damit wird nicht automatisch die gesamte bestehende Anlage infrage gestellt. Vielmehr geht es darum, neue und vorhandene Technik sinnvoll miteinander zu verbinden.
Für eine Pelletsheizung wird neben dem Heizkessel eine geeignete Lagerlösung benötigt. Außerdem muss geklärt werden, wie die Pellets vom Lager zum Kessel gelangen. Bei einem Kombikessel kommen die Anforderungen an die verwendeten Brennstoffe und deren Lagerung hinzu.
Erst wenn klar ist, welcher Platz zur Verfügung steht, lässt sich die technische Umsetzung sinnvoll beurteilen.
Bei einer Heizungssanierung trifft neue Heiztechnik auf eine vorhandene Anlage. Deshalb prüfen wir, welche bestehenden Komponenten eingebunden werden können und wo Änderungen erforderlich sind.
Dazu können Speicher, Leitungen, Anschlüsse und die vorhandene Wärmeverteilung gehören. Welche Teile weiter genutzt werden können, lässt sich nicht pauschal beantworten, sondern muss anhand des jeweiligen Bestands beurteilt werden.
Von der alten zur neuen Heizung
Schritt 1 · Ausgangssituation
Wie wird derzeit geheizt? Was soll sich verändern? Welche Anforderungen bestehen an Brennstoff, Bedienung und Heizalltag? Damit entsteht eine klare Grundlage für die Planung.
Schritt 2 · Planung
Wir betrachten Gebäude, Wärmebedarf, vorhandene Anlage und räumliche Voraussetzungen und klären, welche Biomasselösung infrage kommt und wie sie eingebunden werden kann.
Schritt 3 · Lieferung & Montage
Ist die Heizlösung festgelegt, übernehmen wir Lieferung und Montage sowie die geplante Einbindung in das bestehende Heizsystem.
Schritt 4 · Wartung & Service
Auch nach dem Einbau bleibt die Heizungsanlage ein technisches System, das betreut werden muss. Wartung und Service gehören deshalb ebenfalls zu unseren Leistungen.
Förderungen berücksichtigen
Für den Umstieg auf erneuerbare Heizsysteme können abhängig von Zeitpunkt, Vorhaben und geltenden Programmen Fördermöglichkeiten bestehen.
Da Förderungen, Voraussetzungen und verfügbare Fördermittel Änderungen unterliegen, sollten sie immer aktuell und projektbezogen geprüft werden. Informationen dazu finden Sie auf unserer Seite zu Heizungsförderungen in der Steiermark.
Wichtig ist, mögliche Förderungen bereits vor der Umsetzung zu berücksichtigen, weil für die Antragstellung je nach Programm bestimmte Abläufe und Fristen gelten können.
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Ihre bestehende Heizung soll ersetzt werden, aber Sie wissen noch nicht, welches System zu Ihrem Haus passt? Im Erstgespräch klären wir Ihre Ausgangssituation, Ihre Wünsche und die Möglichkeiten für eine Biomasseheizung.
Erstgespräch vereinbarenWir beraten Sie gerne persönlich.
Der Wechsel von einer Öl- oder Gasheizung auf Biomasse kann im Rahmen einer Heizungssanierung grundsätzlich eine Möglichkeit sein. Entscheidend ist jedoch, ob das gewünschte Biomassesystem zum Gebäude und zur vorhandenen Heizungsanlage passt.
Bei einer Pelletsheizung müssen beispielsweise Platz für Heiztechnik und Pelletlager sowie eine geeignete Brennstoffzuführung berücksichtigt werden. Bei einem Kombikessel kommen die Anforderungen für die Nutzung und Lagerung von Scheitholz und Pellets hinzu.
Deshalb betrachten wir bei einer Umstellung nicht nur den alten und neuen Heizkessel. Wärmebedarf, Wärmeverteilung, räumliche Voraussetzungen und bestehende Komponenten gehören ebenfalls zur Planung.
Eine Pelletsheizung kann grundsätzlich auch in bestehenden und älteren Gebäuden eingesetzt werden. Allein das Alter eines Hauses entscheidet jedoch nicht darüber, ob das Heizsystem geeignet ist.
Relevant sind unter anderem der Wärmebedarf, die vorhandene Wärmeverteilung und die räumlichen Voraussetzungen. Zusätzlich werden Platz für Pelletkessel und Lager sowie eine geeignete Lösung für die Brennstoffzuführung benötigt.
Deshalb sollte bei einem Altbau nicht pauschal nach Baujahr entschieden werden. Entscheidend ist, wie Gebäude und vorhandene Heizungsanlage tatsächlich aufgebaut sind und wie sich die Pelletsheizung darin integrieren lässt.
Vorhandene Heizkörper müssen bei einer Heizungssanierung nicht automatisch ersetzt werden. Ob sie mit der neuen Heizungsanlage weiter genutzt werden können, hängt von der bestehenden Wärmeverteilung und den Anforderungen des geplanten Heizsystems ab.
Deshalb werden die vorhandenen Heizflächen bei der Planung mitbetrachtet. So lässt sich feststellen, ob sie sinnvoll übernommen werden können oder ob Anpassungen notwendig sind.
Auch eine vorhandene Fußbodenheizung kann grundsätzlich Teil der bestehenden Wärmeverteilung bleiben. Entscheidend ist, ob ihre Ausführung und die Anforderungen der neuen Heizungsanlage zusammenpassen.
Die Fußbodenheizung sollte deshalb von Anfang an in die Planung einbezogen werden. Erst anhand der vorhandenen Anlage lässt sich beurteilen, welche Komponenten unverändert weiter genutzt und welche gegebenenfalls angepasst werden müssen.
Das lässt sich nicht mit einer allgemeinen Raumgröße beantworten. Der Platzbedarf hängt unter anderem vom gewählten Heizsystem, der konkreten Anlage und der vorgesehenen Brennstofflagerung ab.
Bei einer Pelletsheizung müssen beispielsweise Heizkessel, Pelletlager und die Lösung für die Zuführung zusammengedacht werden. Bei einem Kombikessel spielt zusätzlich die vorgesehene Nutzung der beiden Brennstoffe eine Rolle.
Gerade bei einer Sanierung prüfen wir deshalb die vorhandenen Räumlichkeiten, bevor das konkrete Heizsystem festgelegt wird.
Welche Lagerlösung infrage kommt, hängt von den räumlichen Voraussetzungen des Gebäudes und der geplanten Anlage ab. Wichtig ist nicht nur das Lager selbst, sondern auch, wie die Pellets zum Heizkessel gelangen.
Deshalb werden Pelletlagerung und Fördertechnik gemeinsam mit dem Heizkessel geplant. Erst wenn feststeht, wo der Brennstoff untergebracht werden kann, lässt sich die Anlage sinnvoll auslegen.